Flüssige Materialflüsse & Optimierung der Laderampen
Wareneingang und Versand
Lagerdocks sind zu oft der wichtigste Engpass: überlastete Wareneingänge, endlose Lkw-Schlangen und doppelte manuelle Erfassung binden Kapital und Fläche. Bei klassischem Management kann ein einzelnes Fahrzeug über zwei Stunden warten, während sich die Ware aufstaut.
Hier kommt das Fox4Work Inbound-Reception-Modul ins Spiel. Es verwandelt diese Reibungszone in ein Produktivitätszentrum, indem es sowohl die Wareneingänge als auch die Organisation der Flüsse ab dem Eintreffen steuert. Fox4Work eliminiert Leerlaufzeiten. Das System leitet außerdem das „Put-away“ (Einlagerung) unmittelbar nach dem Scan der Palette und sorgt so für einen kontinuierlichen Fluss – bei gleichzeitiger Reduktion der Fahrstrecken von Flurförderzeugen um 20% bis 30%.
Zudem verkürzen die Integration von Scan-/RFID-Tracking und eine Versandplanung in Echtzeit den „Dock-to-Stock“-Zyklus um mehrere Stunden. Das Ergebnis: Sie stabilisieren Ihre OTIF-Quote (On-Time, In-Full) bei über 97 % und garantieren so eine gesteigerte Effizienz und Zuverlässigkeit in Ihrer gesamten Lieferkette.
Ihre Herausforderungen
Die 4 Herausforderungen von Wareneingang und Versand
Herausforderung Nr. 1
Minimale Verweilzeit
Lkw warten im Durchschnitt 119 Minuten vor der Rampe, weil Zeitfenster fehlen oder Unterlagen nicht bereitstehen. In dieser Zeit stehen die Fahrer still, die Standgeldkosten steigen und der Rangierbereich wird zum Engpass.
Die Reduzierung dieser Verweildauer erfordert Echtzeit-Transparenz über Ankünfte, eine präzise Zeitfenster- und Staplerplanung sowie vorab durchgeführte Dokumentenprüfungen. Ohne diese Orchestrierung überlasten die Rampen zu Spitzenzeiten; nachgelagerte Aktivitäten (Put-away, Kommissionierung) müssen verlangsamt werden, was zu Kundenverzögerungen und höheren Transportkosten führt.
Herausforderung Nr. 2
Fehlender EDI-Lieferschein
Wareneingang ohne Lieferschein (DESADV/EDI 856) gleicht dem Auspacken im Blindflug: nicht angekündigte Artikel, doppelte Erfassungen und Qualitätsstreitigkeiten. Eine vollständige elektronische Avisierung – Absender, SKU, Chargen, Mengen, Temperatur – ermöglicht den Abgleich von Soll- und Ist-Lieferung noch vor Ankunft des Lkw und halbiert Mengen-/Qualitätsabweichungen sowie Kontrollzeiten.
Wenn das EDI-Dokument nicht ausgetauscht wird, bleiben Paletten am Dock blockiert; die Personalkosten steigen, die Lkw-Verweilzeit überschreitet häufig 45 Minuten und dringende Aufträge verzögern sich.
Herausforderung Nr. 3
Direktes Put-away
Eine falsch abgestellte Palette bedeutet 20% mehr Staplerfahrten und mitunter einen Lokationsfehler, der bis zur nächsten Inventur bestehen bleibt. Die Hauptursache interner Staus bleibt das ständige Stapleraufkommen zwischen Wareneingang und Hochregalgassen.
Die eigentliche Herausforderung besteht darin, den optimalen Lagerplatz sekundengenau zu berechnen (verfügbares Volumen, ABC-Klasse, Materialkompatibilität) und den Bediener anschließend ohne doppelte Dateneingabe zu führen; andernfalls steigen die Wege drastisch, es entstehen „Phantom“-Fehlbestände und die Lagerdichte sinkt.
Herausforderung Nr. 4
Einhaltung der Cut-off-Zeiten
Zwischen Premium-Aufträgen, Zeitfenstern der Spediteure und urgentem Cross-Docking kann bereits der kleinste Sequenzierungsfehler die OTIF-Performance entgleisen lassen. Spitzenreiter zielen beim Versand auf über 97 % On-Time In-Full.
Um dies zu erreichen, müssen Aufträge dynamisch nach Kundenwert, Lieferzusage und Abfahrtszeit des Lkw priorisiert werden. Ohne Echtzeit-Priorisierung oder gescannte Ladebelege (Gewicht, Abmessungen, Fotos) bleiben Fehlmengen unentdeckt; zudem werden über 50 % der Frachtreklamationen mangels vollständiger Dokumentation abgelehnt.
Lkw-Staus, schlecht gelagerte Paletten, doppelte Dateneingaben und Verzögerungen bei Spediteuren: Ohne Gegenmaßnahmen verursachen diese Probleme erhebliche versteckte Kosten und beeinträchtigen das Leistungsversprechen gegenüber dem Kunden.
Unsere Lösung
Wareneingang & Versand ohne Reibungsverluste
Inbound- und Outbound-Flüsse sind häufig Engpässe: Die Hälfte der Lkw wartet mehr als zwei Stunden aufgrund fehlender Slots oder unzuverlässiger ASN. In dieser Zeit blockiert die Ware Fläche, bindet Kapital und verzögert nachgelagerte Produktionsprozesse. Fox4WorkTM beseitigt diese Blockaden, indem jede Palette in einen durchgängigen digitalen Fluss eingebunden wird: elektronischer Voravis, One-Scan-Qualitätskontrolle, algorithmisches Put-away und Echtzeit-Sequenzierung der Sendungen. Das Ergebnis: weniger Wartezeit, weniger Fehler und eine steigende Rampenproduktivität – Schicht für Schicht.
1
EDI-Lieferschein: „One-Scan“-Wareneingang
Fox4WorkTM importiert den Lieferschein im Format EDI 856 (ANSI X12) oder DESADV (EDIFACT): Artikelreferenzen, Chargen, Verfallsdaten und Temperaturbedingungen werden vorgelagert vorvalidiert. Ein Wareneingangsplan (Dock, Team, Dokumentation) wird automatisch erzeugt; die Mitarbeitenden wissen, wo und wie entladen wird. Am Dock bestätigt ein einziger Barcode- oder RFID-Scan Menge, Charge und Temperatur; jede Abweichung löst einen Echtzeit-Alert aus. Ergebnis: bis zu 40 % weniger Kontrollkosten und keine Doppelerfassung – während der digitale Liefernachweis ERP und TMS sofort speist, um Abrechnung und Traceability zu beschleunigen.
2
Algorithmisches Put-away: Platzierung der Palette am richtigen Ort
Sobald die Palette gescannt wird, berechnet Fox4WorkTM den optimalen Lagerplatz anhand des verfügbaren Volumens, der ABC-Klasse und der Materialkompatibilität. Der Staplerfahrer erhält eine Schritt-für-Schritt-Navigation, vermeidet Umwege und Umlagerungen; die Fahrstrecken sinken um 20–30 % und Fehlplatzierungen werden marginal. Das System balanciert Hochregalgassen und dynamische Lagerplätze kontinuierlich neu: Die Belegungsdichte steigt ohne Immobilieninvestitionen, und die Nachschubversorgung der Kommissionierung bleibt flüssig.
3
Orchestrierung der Wareneingangsprozesse
Noch vor dem Entladen sequenziert das Inbound-Reception-Modul die Aufgaben: Zuweisung der Rampe, Einsatzplanung der Teams, QC-Kontrollen und Staplerwege. Dock-to-Stock wird um mehrere Stunden verkürzt – Best Practices zielen auf 8 Stunden, während Fox4Work diesen Zeitraum häufig auf 4–6 Stunden reduziert. Stapelungen entfallen: Paletten werden validiert und ohne Wartezeit ins Put-away geleitet, wodurch Rampenfläche frei wird und zusätzliche Arbeitskosten vermieden werden. So lösen sich Lkw-Staus auf und Kapital wird nicht länger auf inaktiven Quadratmetern gebunden.
4
Reibungslose Rampenprozesse, keine Staus
Fox4Work überwacht in Echtzeit die Lkw-Standzeit (Dwell-Time), die Staplerauslastung und die Belegung der Rampen; nach 45 Minuten Wartezeit werden Warnmeldungen ausgelöst. Das System ordnet Aufgaben sofort neu, wenn ein Zeitfenster aus dem Takt gerät, und passt Versandprioritäten dynamisch an – wodurch Wartezeiten der Frachtführer und Standgeld-/Detentionkosten um bis zu 45% sinken. Ergebnis: reibungslose Rampen, ein OTIF von stabil über 97% und eine Fakturierung, die unmittelbar nach Vorliegen des Ladebelegs ausgelöst wird.
Lkw-Schlangen, verlorene Paletten, manuelle Kontrollen und verpasste Abfahrten: Ohne Dock-Beherrschung werden diese Abweichungen zu einem erheblichen versteckten Kostenfaktor und untergraben das Lieferversprechen. Dank ASN-Digitalisierung, algorithmischem Put-away, Dock-Scheduling und dynamischer Outbound-Orchestrierung verwandelt Fox4WorkTM Wareneingang und Versand in einen kontinuierlichen, schnellen und hochzuverlässigen Fluss.
Der Einfluss auf Ihre logistische Leistungsfähigkeit
Messbare Ergebnisse
Lkw-Wartezeit
Verweilzeit am Dock
Staplerfahrstrecke
Wegstrecken der Bediener
Wareneingangsgenauigkeit
EDI + Barcode-Scan / RFID
Dock-to-Stock
Durchlaufzeit Wareneingang → Einlagerung
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Die 4 zentralen Herausforderungen, denen ein WMS begegnen muss
Ob E-Commerce-Zentrum oder Industrieplattform – vier Herausforderungen bestimmen heute die Logistikleistung: die Führung eines zuverlässigen Inventars zur Vermeidung von Engpässen und Überbeständen, die Beschleunigung der Kommissionierung, die bis zu 70 % der Lagerarbeitskraft beansprucht, die Optimierung von Wareneingang und Versand zur Reduzierung der Lkw-Standzeiten (Dwell-Time), die häufig mehr als zwei Stunden betragen, und die Gewährleistung einer lückenlosen Rückverfolgbarkeit, die dank der Kombination von Barcode und RFID eine Genauigkeit von 99 % erreichen kann.
Ein WMS wie Fox4Work adressiert diese vier Achsen gleichzeitig: Echtzeit-Transparenz je SKU, dynamisches Slotting und Batch-Picking zur Reduzierung unnötiger Wege, Dock-Scheduling und gesteuertes Put-away zur Entlastung der Rampen sowie ein zeitgestempeltes Audit-Log und Live-KPIs, um von der Jahresinventur zur kontinuierlichen Kontrolle zu wechseln.
Entdecken Sie, wie Fox4Work jede dieser Herausforderungen meistert – und warum ihre Beherrschung die Rentabilität eines Lagers bestimmt.
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Bestandsmanagement
Verfolgen Sie Bestände in Echtzeit, verwalten Sie Lagerplätze zur maximalen Flächennutzung und stellen Sie regelmäßige Inventuren sicher.
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Kommissionierung
Optimieren Sie Ihre Kommissionierrouten, zentralisieren Sie die Verwaltung von Kundenaufträgen und bewältigen Sie hohe Auftragsvolumen.
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Wareneingang und Versand
Erfassen und kontrollieren Sie Wareneingänge, priorisieren Sie dringende Aufträge und verfolgen Sie Ihre Sendungen
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Rückverfolgbarkeit
Verfolgen Sie die Historie der Bestandsbewegungen, nutzen Sie zentrale Leistungskennzahlen und erstellen Sie individuelle Berichte.
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Fox4Work Experten-Chat
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